Dienstag, 18.12.2018, 11:00 Uhr
Faces in Prayer

Ausstellungsende 18. Dezember 2018

Spiritualität ohne Etikett. Religion ohne Prioritäts- oder Machtanspruch. 30 Gesichter im Gebet, die den Namen des Gottes, mit dem sie gerade kommunizieren nicht preisgeben.
Religion wird oft zu Unrecht als Machtinstrument missbraucht, als Grund vorgeschoben für Krieg, Mord und Gier. Das hat aber nichts mit dem Kern spirituellen Strebens zu tun.
Regisseurin und Fotografin Katharina Heigl will mit ihrem Projekt „Faces in Prayer“ einen Denkanstoß liefern, die Natur der vielen unterschiedlichen Religionen, die es auf der Welt gibt, in ihrer Ursprünglichkeit zu betrachten um dabei Ähnlichkeiten zu entdecken. Sie hat Menschen im Gebet oder während der Meditation fotografiert, in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempeln in Österreich und Israel. Die Gesichter zeigen oft eine tiefe Versunkenheit und Schönheit, geben aber keinen Hinweis darauf, ob die porträtierte Person nun Moslem, Christ, Hindu, Jude, Buddhist oder Sikh ist.
Neben den Fotos sind auch ausgewählte Zitate der Fotografierten, jeweils auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Hebräisch ausgestellt.
„Gebet ist für mich ein innerer Ort der Ruhe. Wie ein Schatten spendender Baum.“ (Hibat, Studentin)

Referentin

Katharina Heigl, Studium der Archäologie und Geschichte an der University of Nottingham/ GB. Studium der TV- und Filmproduktion. Redakteurin, Regie und Formatentwicklung für ORF und Red Bull. Seit 2013 selbständig als Regisseurin u.a. für „Universum History“ und „Aufgetischt“. Filme: „Heimat 2.0“, „Srebrenica: die Heimkehr der Toten“, „Österreich rüstet auf“. Derzeit arbeitet sie an einem Dokumentarfilm über den Bürgerkrieg in Syrien. www.heiglfilm.at

Der Eintritt ist frei

Kultur &
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Ausstellung / Kursnummer: 18-309