Freitag, 08.11.2019, 09:00 bis 17:00 Uhr
Trauer nach Suizid

Jährlich sterben in Österreich etwa 1.300 Menschen durch Suizid, jeder von ihnen hinterlässt mehrere Angehörige und Freunde. Für sie ist dieser Verlust eine außerordentlich schmerzhafte Erfahrung, die ihr Leben in der Regel tiefgreifend verändert. Die Todesart Suizid wirft viele quälende Fragen auf, verursacht häufig Schuldgefühle, Hilflosigkeit, Wut, Verunsicherung, ein Gefühl von Isolation und viele andere schwer aushaltbare Empfindungen.
Leider können viele Hinterbliebene nach einem Suizid nicht oder nur begrenzt mit der Unterstützung ihrer Umgebung rechnen. Suizid ist auch heute noch ein Tabuthema, es löst Ängste und Ablehnung aus, die Folgen davon sind oft Scham und Rückzug der Hinterbliebenen. Viele von ihnen sind mit ihrem Schmerz und ihrer Verwirrung allein gelassen. In ihrer Trauer bräuchten sie jedoch Unterstützung und Hilfe, um mit dem Verlust und der veränderten Lebenssituation zurecht zu kommen.
Welche Formen der Unterstützung für Betroffene hilfreich sein können, worauf in ihrer Begleitung zu achten ist und was dazu beiträgt, die Verarbeitung und Integration eines solchen Verlusts zu begünstigen, soll in diesem Seminar thematisiert werden.

KooperationspartnerInnen:
Hospizverein Steiermark und Institut für Suizidprävention Graz (Ifsg)

Referentin

Maga Drin Regina Seibl, Erziehungswissenschaftlerin,ÖGS/SUPRA zertifizierte Gatekeeper Trainerin für Suizidprävention, pro mente tirol (Bereich Fortbildungsorganisation und Qualitätssicherung, Suizidprä- und -postvention).

Teilnahmebeitrag: € 95,00


Veranstaltungsort: Hörsaal im Hospizhaus (GGZ), Albert Schweitzergasse 36, 8020 Graz

Gesundheit &
Körperarbeit
Seminar / Kursnummer: 19-341