Donnerstag, 05.12.2019, 19:30 Uhr
Verheißung von Weihnachten.

Einen neuen Anfang wagen!

Zu Weihnachten dreht sich alles um ein neugeborenes Kind. Wie verletzlich es ist! Und zugleich so voller Leben. Ein Neugeborenes ruft den meisten Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Denn in ihm verkörpert sich eine Verheißung: wir können neu anfangen, weil wir Geborene sind! Mit jeder Geburt erneuert sich das Leben.

Aber dieses Leben ereignet sich nicht im siebten Himmel, sondern mitten in der Verletzlichkeit menschlichen Lebens. Was sagt das Weihnachtsfest über diese Verletzlichkeit? Müssen wir uns immer mit Mauern und Grenzen, Rüstungen und Waffen vor Verwundung schützen? Oder wo ist es notwendig, die eigene Verletzlichkeit zu wagen, um Leben zu eröffnen? Maria und Josef, die Sterndeuter, Hirtinnen und Hirten werden zu „weihnachtlichen Menschen“, indem sie sich für das Neugeborene verletzlich machen – und dadurch eine Stärke gewinnen.

Veranstaltungsort
Quartier Leech
Vortragssaal, 1. Stock
Leechgasse 24, 8010 Graz

Referentin

Apl. Profin Drin Hildegund Keul M.A., Leiterin des DFG-Forschungsprojektes „Verwundbarkeiten. Eine Heterologie der Inkarnation im Vulnerabilitätsdiskurs“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft. Foto: Hildegund Keul

Teilnahmebeitrag: € 15,00


Leitung: Profin Drin Hildegund Keul, Leiterin eines theologischen Forschungsprojekts zur Vulnerabilität, Universität Würzburg

Glauben &
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Kultur &
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Vortrag / Kursnummer: 19-371