Freitag, 15.03.2019, 16:00 bis Sonntag, 17.03.2019, 16:00 Uhr
Im Dialog mit meinem Körper

Integrative Körperarbeit in Beratung, Begleitung, Therapie und Pädagogik

Mit unserem Körper erleben wir, nehmen Gefühle und Stimmungen wahr und erkennen, was uns nährt oder schadet. Durch ihn drücken wir uns aus und werden von anderen wahrgenommen. Dennoch erwarten wir vor allem, dass er „funktioniert“, schmerzfrei bleibt und sich möglichst unauffällig verhält.

In dieser 3-teiligen Fortbildung geben wir dem Leib und der sinnlichen Wahrnehmung eine Stimme.
TeilnehmerInnen, die im Feld von Beratung, Begleitung, Therapie und Pädagogik mit Menschen arbeiten, lernen, die kognitive und emotionale Ebene verstärkt in Bezug zum Körper zu setzen. Wenn all diese Ebenen im Dialog – das heißt: integriert – sind, bleiben Menschen handlungs- und entwicklungsfähig.

Integrative Körperarbeit bringt uns in guten Kontakt mit uns selbst. Mit allen Sinnen und mit unserem ganzen Körper erspüren wir die Anliegen und Probleme, die uns beschäftigen. Dadurch werden sie konkret.
Wenn Lebensthemen für den Verstand kompliziert werden, bringt die körperlich-sinnliche Ebene oft die wohltuend klare Antwort. Eine Lösung, die der Kopf nicht finden konnte, erfühlen wir mit Herz und Bauch und im Kontakt der Fußsohlen zum Boden.


Jedes Modul der dreiteiligen Fortbildung beinhaltet folgende Themen:
Embodiment:
Embodiment, das man auf deutsch mit Verkörperung übersetzen könnte, verwandelt das Erleben vom „Körper, den wir haben“, in einen „Leib, der wir sind“.

  • Experiential Anatomy mit anatomischen Bildern, Bewegung, Berührung, Körperreisen und Mustern aus der Bewegungsentwicklung
  • Atmung, Stimme und der Tanz mit der Schwerkraft
  • Bewegungsimprovisationen zu Polaritäten wie Sicherheit und Freiheit, Spannung und Entspannung, Offenheit und Grenzen.
    Resonanz:
    Die Bewusstheit im eigenen Körper ermöglicht den BegleiterInnen, bewusst die Resonanz mit der/m KlientIn zu nützen. Der ganze Leib wird zum Wahrnehmungsorgan in der Prozessbegleitung und schärft die professionelle Intuition.
  • Wache Selbstwahrnehmung als Selbstfürsorge
  • Schnelles Unterscheiden zwischen Eigen- und Fremddynamiken
  • Klärung und Stärkung des eigenen Resonanzfelds
    Körperorientierte Interaktionen:
    Hier lernen die TeilnehmerInnen, in der Begleitung von KlientInnen immer wieder den Körperbezug herzustellen. Dabei helfen spezifische Kriterien (z.B. Aufrichtung, Bodenkontakt, Atmung) den Ausdruck des Körpers zu lesen.
  • Einfache körperorientierte Fragen, die die Eigenwahrnehmung der Klienten wecken
  • Kreative Interaktionen in Bewegung
  • Gestaltete Erfahrungsräume zu unterschiedlichen Lebensthemen
    Modul 1: Freitag, 15.3. bis Sonntag, 17.3.2019
    Modul 2: Freitag, 10.5. bis Sonntag, 12.5.2019
    Modul 3: Freitag, 07.6. bis Sonntag, 09.6.2019
    Freitag, 16.00 bis 20.30 Uhr,
    Samstag, 09:00 bis 18:00 Uhr,
    Sonntag, 09:00 bis 16:00 Uhr

    Zielgruppen:
    Lebens- und SozialberaterInnen, Coaches, TherapeutInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, TrainerInnen, Personen, die im psychosozialen Bereich tätig sind.

  • Referentin

    Ingrid Huber, Lehrtrainerin für Integrative Körperarbeit; Körpertherapeutin; Referentin für Gesundheitsprophylaxe, achtsame Berührung und körperorientiertes Coaching; Musik- und Bewegungspädagogin; Stimmbildnerin. www.ingrid-huber.at

    Teilnahmebeitrag: € 680,00 Anmeldung für alle Module; die Tage können nicht einzeln besucht werden!

    Veranstaltungszeiten

    Freitag, 15.03.2019, 16:00 bis Sonntag, 17.03.2019, 16:00 Uhr
    Freitag, 10.05.2019, 16:00 bis Sonntag, 12.05.2019, 16:00 Uhr
    Freitag, 07.06.2019, 16:00 bis Sonntag, 09.06.2019, 16:00 Uhr

    Lehrgänge
    Seminar / Kursnummer: 19-5-01