Freitag, 09.11.2018, 17:00 bis 20:00 Uhr
Empathie

Im Spannungsfeld von Erkenntnis und Ethik - Mariatroster philosophische Gespräche

Empathie ermöglicht uns die Verwirklichung von erkenntnisbewussten und humanbewussten Lebensrealitäten. Ein tieferes Eindringen in die Dimension von Empathie kann immer auf neue Ermutigungen und Hilfestellungen verweisen, weil mit Empathie im Grunde eine Symmetrie von Emotionen und Gefühlen zwischen Menschen erkennbar ist. Erkenntnis und Ethik werden demnach stärker als bisher als Netzwerk von Wissen und Handeln, von Gefühlen und Emotionen repräsentiert und erstrebt. Empathie bedeutet im Grundsätzlichen, sich selbst und den jeweils anderen in einer dynamischen Kultur zu verstehen. All dies ist ein Fließen im Leben um die Dynamik unseres Seins besser zu verstehen. So versteht sich Empathie letztlich auch als Möglichkeit, sich als Mensch auf alle bekannten Dimensionen des Seins zu beziehen, von reflexiv-wissenden bis hin zu allen Formen der biotischen und a-biotischen Dimensionen. Dadurch kann der Mensch im Prinzip statische und dogmatische Lebensformen in harmonischer Weise hinter sich lassen.
Wir leben in neuartigen Offenheiten, neuen Aufklärungen und auch neuen Herausforderungen.

Zielgruppen:
Die Veranstaltung richtet sich an alle am philiosophischen Diskurs Interessierten.

Referent

Hon.-Prof. Univ.-Prof. Dr.phil. Johann Götschl, Visiting Professor an der Donau Universität Krems, Forschungsfeld: Philosophie der Wissenschaften.

Teilnahmebeitrag: € 25,00


Glauben &
Denken
Lebensbegleitung &
Spiritualität
Vortrag mit Diskussion / Kursnummer: 18-107