Donnerstag, 04.07.2019, 17:00 bis 20:00 Uhr
Zeit und Zeitlichkeit: Tiefste Bedeutung für unsere Lebenswelt?

Mariatroster philosophische Gespräche

Zeit und Zeitlichkeit werden in den innersten Zusammenhängen immer bedeutender. Es sind abstrakt-reale Orientierungskategorien, insbesondere in der unmittelbaren Gegenwart. Die immer rapideren Veränderungen der Welt vollziehen sich hinein bis in die kleinsten sozialen Einheiten: Mit Globalisierung, Informatisierung/Digitalisierung bis hin zu Zusammenhängen von Naturdynamik und Menschendynamik. Die „zeit- und zeitlichkeitsbedingten“ Chancen für eine Ausbreitung, Stabilisierung und Steigerung von begründbarer Humanität sind gegeben, wenn auch komplexere und schwierigere Situationen erkennbar sind. Dies betrifft vor allem die Beziehungen zwischen den je einzelnen Menschen und den menschlichen Gruppen, Staaten und Regionen. Es zeichnet sich in Konturen ab, dass ein zeitliches dynamisches Gleichgewicht im Werden ist. Denn Zeit und Zeitlichkeit sind zunehmend mit Erwartungen gekoppelt. Eine Aufklärung, wenn auch um einige Inhalte jeweils erweitert, ist dringlicher denn je, weil hierbei der Mensch als Einheit im Sinne demokratischer Anthropologie verstanden werden kann.

Zielgruppen:
Die Veranstaltung richtet sich an alle am philiosophischen Diskurs Interessierten.

Referent

Hon.-Prof. Univ.-Prof. Dr.phil. Johann Götschl, Visiting Professor an der Donau Universität Krems, Forschungsfeld: Philosophie der Wissenschaften.

Teilnahmebeitrag: € 25,00


Glauben &
Denken
Lebensbegleitung &
Spiritualität
Vortrag mit Diskussion / Kursnummer: 19-350